Welttag des Stotterns

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Aktion zum Welttag des Stotterns am Sonntag in Darmstadt

2018-01-17T22:11:20+00:00

DARMSTADT - Allein die Vorstellung, ihren Namen sagen zu müssen, brachte Beate Köhler (34) noch vor zwei Jahren ins Schwitzen. Heute hat sie die Kontrolle übers Stottern erlangt. „Ich kann in Situationen sprechen, von denen ich früher nur geträumt habe“, erzählt sie: „Ich telefoniere gerne, halte Reden, gehe ohne Angst auf Menschen zu und helfe selbst anderen Menschen, ihr Stottern zu besiegen“. Über die Ursachen ist wenig bekannt Als Stottern bezeichnet man eine Unterbrechung des Redeflusses durch Blockaden, Wiederholungen oder Dehnungen. Bundesweit sind mehr als 800 000 Menschen betroffen. Bei Beate Köhler – ein Teil ihrer Familie lebt in Darmstadt, [...]

Aktion zum Welttag des Stotterns am Sonntag in Darmstadt2018-01-17T22:11:20+00:00

Welttag des Stotterns: Wenn der eigene Name Angst einjagt

2018-01-17T22:03:41+00:00

WORMS - Ihr Name war ihre größte Angst. Beate Köhler. Ein ganz normaler Name. So einfach. Und doch so schwierig. „Beate Köhler, hallo!“ Wie sollte ihr das nur fehlerfrei und ohne Stottern über die Lippen gehen? „Der Albtraum waren Vorstellungsrunden“, sagt Beate Köhler. „Für seinen Namen kann man sich kein anderes Wort überlegen, wenn das eigentliche Wort nicht raus will. Der Druck war groß.“ Sich auf die Schnelle im Kopf umentscheiden, um ein anderes Wort zu benutzen, das hat die Chemikerin häufig getan. Seitdem sie im Alter von sieben Jahren quasi über Nacht mit dem Stottern anfing, bestimmt dieses Thema [...]

Welttag des Stotterns: Wenn der eigene Name Angst einjagt2018-01-17T22:03:41+00:00

Welttag des Stotterns: Den eigenen Namen auszusprechen, kann ein großer Sieg sein

2018-01-17T21:54:56+00:00

WIESBADEN - In der Bäckertheke ein Brötchen aussuchen, das so liegt, dass sie nicht drauf zeigen kann? Auf eine Feier gehen, wo sie sich eventuell vorstellen muss? Ein Vorstellungsgespräch führen oder alleine in den Urlaub fahren? Das war lange undenkbar für Beate Köhler. „Eigentlich habe ich nicht am Leben teilgenommen“, sagt die 34-Jährige heute. 25 Jahre lang hat die Hessin stark gestottert. „Heute kann ich in Situationen sprechen, von denen ich früher nur geträumt habe“, erzählt sie. „Ich telefoniere gerne, halte Reden, gehe ohne Angst auf Menschen zu.“ Vor zwei Jahren entschied sie sich für die Teilnahme am „McGuire-Programm“, das [...]

Welttag des Stotterns: Den eigenen Namen auszusprechen, kann ein großer Sieg sein2018-01-17T21:54:56+00:00
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